Ulmer Gespräche der Ingenics AG
Anmeldung

Programm

Erfolgsfaktoren und Branchen-Insights der Digitalen Transformation

12:30 Uhr

Begrüßungsbuffet


13:00 – 13:15 Uhr

Prof. Oliver Herkommer, CEO, Ingenics AG

Eröffnung der Veranstaltung


13:15 – 13:55 Uhr

Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe

Eröffnungskeynote:
Digitale Transformation des Schrauben-Würth

 

In der fast 75-jährigen Unternehmensgeschichte ist Würth von einer Schraubenhandlung mit zwei Mitarbeitern zu einer Unternehmensgruppe mit mehr als 77.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 13,6 Milliarden Euro (Stand Dezember 2018) gewachsen. Durch die Erschließung neuer Märkte und die Erweiterung der Geschäftsfelder ist die Würth-Gruppe heute mit über 400 Gesellschaften in über 80 Ländern tätig. Das Wachstum und die Multiplikationsgeschwindigkeit erforderte ständige Veränderungen der Organisationsstrukturen und der Organisationsprinzipien. Die digitale Transformation, auf die Bernd Herrmann in seiner Keynote den Schwerpunkt gesetzt hat, ist dabei eine der wesentlichen Veränderungen der letzten Jahre und ein wichtiges Fundament für die Fortsetzung der Wachstumsstrategie der Würth-Gruppe.


13:55 – 14:35 Uhr

Rainer Ruess, Leiter der weltweiten Produktionsplanung von Mercedes-Benz Cars, Daimler AG

Industrie 4.0 – Digitalisierung bei Mercedes-Benz Cars

 

Die Automobilbranche steht vor fundamentalen Veränderungen. Unsere Antwort bei Daimler heißt CASE. Connected, Autonomous, Shared, Electric: Jeder einzelne dieser Punkte hat das Potenzial, unsere Industrie auf den Kopf zu stellen. Die wahre Revolution steckt allerdings in der Verknüpfung all dessen. Gleichzeitig nutzen wir die Chancen der Digitalisierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Mit dem Begriff „Industrie 4.0“ ist bei Mercedes-Benz Cars die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette gemeint – vom Lieferanten über die Logistik in unserer eigenen Entwicklung, Planung und Produktion bis hin zur Auslieferung an den Kunden. Der Schlüssel zum Erfolg ist maximale Flexibilität, Transparenz und gleichzeitig höchste Effizienz. Die smarte Produktion ist eine wichtige Säule dabei. Die Vision: In der smarten Produktion sind Produkte, Maschinen und die gesamte Umgebung untereinander und mit dem Internet vernetzt. Sie erlaubt uns, schneller auf globale Marktschwankungen und sich verändernde, individuelle Kundennachfrage zu reagieren. Eine solche Produktion ist transparent und hocheffizient. Sie sichert und erhöht die Qualität unserer Produktionsprozesse und vor allem unserer Produkte. Dabei steht der Mensch als Kunde und Mitarbeiter immer im Mittelpunkt. Für uns bei Mercedes-Benz Cars steht außer Frage, dass der digitale Wandel unsere Branche weiter verändern wird. Durchgängig digitale Prozessketten bilden die Grundlage für den nächsten Effizienzsprung unserer Branche. Dabei gilt es insbesondere auch über die Grenzen eines Unternehmens hinaus durchgängig digitale Prozessketten zu etablieren. Schwerpunkt des Vortrags wird in der Planung und Produktion liegen. Anhand von konkreten Beispielen wird aufzeigt werden, wie wir schon heute die Digitalisierung nutzen.


14:35 – 15:15 Uhr

Networking und Snacks


15:15 – 15:55 Uhr

Drei parallel laufende Vorträge (Auswahl bei der Anmeldung)


Mathias Stach, Sprecher der Geschäftsführung, ASCon Systems GmbH

Digitale Transformation in der Industrie – der Digitale Zwilling als Game Changer

Durch Bündelung der Intelligenz in einem Echtzeitsystem und Virtualisierung der hierarchischen, SPS-basierten Produktionssteuerung reduziert der Digitale Zwilling der Fertigung die Komplexität auf Geräteebene und beseitigt eines der großen Hindernisse auf dem Weg in die autonome Produktion. Echtzeit-Regelkreise ermöglichen nicht nur neue Geschäftsmodelle, sondern bringen Wandelbarkeit und Flexibilität auf Sensor-, Maschinen- und Fabrikebene.

Damit verändert sich radikal die Art und Weise, wie morgen Produkte entwickelt, industrialisiert und hergestellt werden.

Dr. Thomas Schneider, Geschäftsführer F&E, Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG

Wenn die Vernetzung den Unterschied macht – Wachstumschancen eines Weltmarktführers durch Veränderung des Produktportfolios

Wieso beschäftigt sich ein Maschinenbauer mit Echtzeitortungssystemen und künstlicher Intelligenz? In seinem Erfahrungsbericht schildert Herr Dr. Schneider die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Smart Factory. Der Entwicklungsfokus von TRUMPF liegt in Zukunft nicht mehr nur auf der Werkzeugmaschine für einzelne Prozessschritte selbst, sondern insbesondere auf der Vernetzung der Technologien. TRUMPF wird deshalb in völlig neuen Feldern aktiv, um seinen Kunden Lösungen für aktuelle Schmerzpunkte anbieten zu können. Durch Kooperationen und Start-ups ändert sich auch die Form der Zusammenarbeit im Unternehmen.

Dr. Felix Reinshagen, Mitgründer und CEO, NavVis GmbH

3D-Indoor-Digitalisierung für Produktionsstätten

Unternehmen mit globalen Produktionsstätten müssen sich den Herausforderungen von ständig ändernden Plänen, hohem Abstimmungsaufwand und geografisch verteilten Teams stellen. 3D-Indoor-Digitalisierung für Produktionsstätten ermöglicht eine präzise Planung, eine Reduktion des Abstimmungsaufwandes und eine bessere Zusammenarbeit mit Kollegen rund um die Welt.


15:55 – 16:20 Uhr

Kaffeepause


16:20 – 17:00 Uhr

Wilhelm Rehm, Mitglied des Vorstandes, ZF Friedrichshafen AG

Abschlusskeynote:
Gearing up with Digitalization

 

Der Masterplan von ZF für die digitale Transformation sieht ein digitales Portfolio von Investitionen in allen Geschäftsbereichen vor. Kernstück dieser Transformation ist die Veränderung der Kultur und Arbeitsumgebung, die die globale Transformation vorantreiben und dabei auf extreme Agilität setzt. Um auch auf Seiten der Mitarbeiter die Herausforderung der sich veränderden Arbeitswelten zu meistern, setzt ZF auf ein „Dual Operating System“.

Dieses erlaubt die verschiedenen Arbeitsumgebungen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu synchronisieren. Zum einen das traditionelle industrielle Produktionssystem mit genauen Planungs-, Produktions- und Entwicklungsprozessen. Auf der anderen Seite die digitale Arbeitsumgebung mit flachen Hierarchien und agilen Arbeitsmethoden. Die Keynote von Wilhelm Rehm zeigt auf, warum Digitalisierung kein Selbstzweck ist und wie ZF den Mehrwert für Produkte und Dienstleistungen und den Kundennutzen beim Thema „Mobilität der Zukunft“ in den Vordergrund stellt.


17:00 – 17:45 Uhr

Talkrunde:
Wie digital sind wir wirklich? Ein Rückblick mit Ausblick

Oliver Herkommer (Ingenics AG), Wilhelm Rehm (ZF Friedrichshafen AG), Rainer Ruess (Daimler AG), Dr. Thomas Schneider (Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH & Co. KG), Mathias Stach (ASCon Systems GmbH) und Dr. Felix Reinshagen (NavVis GmbH) im Gespräch mit Katrin-Cécile Ziegler.


17:45 Uhr

Summary


18:00 Uhr

Get-together


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10. Oktober 2019

Congress Centrum Ulm, 12:30 Uhr

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